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Terminal in Tschechien auf Expansionskurs

Frachtschiffhafen und bedeutender Umschlagsterminal für die Rail Cargo Group in Mělník hat sich mit einer Terminalvergrößerung den steigenden Logistikanforderungen gerüstet.

Dank wachsender Wirtschaft nimmt die Mobilität zu. Die damit verbundenen steigenden Verkehrsleistungen, im speziellen jene des Kombinierten Verkehrs, setzen eine hochwertige Infrastruktur mit professioneller Ausrüstung voraus. Bereits seit zwei Jahren hat Rail Cargo Operator - CSKD seinen Hub-Terminal in Tschechien von der Hauptstadt in Prag nach Mělník verlegt. Mit einer Manipulationsfläche von 0,7 Hektar, einem 400m langen Ladegleis und zwei Depotflächen, die weit entfernt von den Ladegleisen lagen, musste anfänglich das Auslangen gefunden werden. Der Bedarf nach einer Vergrößerung der Terminalfläche stieg schnell. Denn effiziente Logistikprozesse setzen einen flexiblen Terminalbetrieb und somit große Manipulationsflächen voraus. Und durch die in den letzten Jahren zusehends gestiegene intermodale Verkehrsleistung zwischen den Nordhäfen Hamburg bzw. Bremerhaven und Mělník wurde eine Erweiterung des Terminals mehr als notwendig. Im Frühjahr 2017 wurde mit der Terminalerweiterung um ca. 8.500 m² begonnen. Und damit die Entwicklung zu einem effizienten, marktkonformen Terminal eingeleitet. Im Juni 2018 wurde der Terminal um weitere 15.000 m² vergrößert. Darüber hinaus stehen ab nun zwei zusätzliche Gleisanlagen mit einer Länge von jeweils 750 m zur Verfügung. Umschläge sowohl vom Waggon auf Lkw als auch von Waggon auf Waggon werden damit ermöglicht. Dafür stehen am Terminal 4 Containerstapler, sogenannte Reachstacker, mit einer Hublast von bis zu 50 Tonnen für die Manipulation von Containern und Wechselbrücken zur Verfügung.

Aber auch für die Bevölkerung bedeutet die Erweiterung des Terminals eine Entlastung. Kam es doch bei den Anrainern durch Verschubfahrten außerhalb des Terminals Richtung Bahnhof und der Stadt Mělník oft zu Lärmbelästigung und auf den zwischen Terminal und Bahnhof liegenden Bahnübergängen zu einer starken Belastung des Straßenverkehrs. Die Verschubarbeiten konnten durch den Ausbau auf das Terminalgelände verlagert werden, was eine wesentlich effizientere Logistikabwicklung sicherstellt.