Praktikant:innen Laura und Konstantin während eines Austauschs im Büro der Rail Cargo Group.

Bei Güterverkehr denken viele zuerst an Züge, Terminals und Logistik. Doch hinter der Rail Cargo Group steckt weit mehr: Digitalisierung, Strategie, Sales, Marketing, Kommunikation und viele weitere Bereiche gehören genauso dazu. Und genau dort sammeln auch Praktikant:innen erste Berufserfahrung und lernen die RCG abseits der klassischen Logistik kennen. Zwei von ihnen sind Laura und Konstantin.

Laura, 22 
🎓 studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien 
💼 Praktikum im Bereich Marketing & Communications 
🍽️ Kantinen-Favorit: alles mit Huhn

Praktikantin Laura sitzt in einem Besprechungsraum mit Blick über die Stadt.
Praktikant Konstantin an einem Besprechungstisch im Büro der Rail Cargo Group.

Konstantin, 24 
🎓 studiert Rechtswissenschaften am Juridicum Wien 
💼 Praktikum im Bereich Legal Affairs  
🍋 Kantinen-Favorit: Zitronenkuchen 

Was hat euch zur RCG geführt?

Konstantin: Ich wollte in den beruflichen Alltag von Jurist:innen hineinschnuppern. Ich hatte zwar schon im Rahmen meiner Gerichtspraxis erste juristische Erfahrungen gesammelt, aber sonst noch keine juristische Berufserfahrung. Deshalb wollte ich sehen, wie die Arbeit in einem größeren Unternehmen tatsächlich aussieht und in die Praxis eintauchen.

Laura: Ich wollte gern in den Bereich Marketing und Kommunikation reinschnuppern. Beim Durchsehen von Jobanzeigen bin ich auf das Praktikum gestoßen und fand die Stelle spannend. Als es dann geklappt hat, habe ich mich natürlich sehr gefreut.

Kaffee, Mails, Excel – wie sieht euer Arbeitsalltag aus?

Konstantin: Ich komme ins Büro, starte den Computer und schaue zuerst die E-Mails durch. Danach geht es mit den unterschiedlichsten Aufgaben weiter: Excel-Tabellen, Verträge kontrollieren und vieles mehr. Die Arbeit geht einem auf jeden Fall nicht aus. Und irgendwann kommt natürlich auch die Kaffeepause.

Laura: Bei mir ist es gar nicht so viel anders. Laptop auf, Teams und Mails checken – aber dann hole ich mir meistens zuerst einen Kaffee. Im besten Fall frage ich gleich in die Runde, wer mitkommt. First things first. Danach stehen viel Recherchearbeit und tatsächlich auch einiges an Excel an.

Praktikant:innen Laura und Konstantin sitzen an einem Besprechungstisch im Büro.

Und wie fühlt es sich an, plötzlich mitten im Konzernleben zu stecken?

Konstantin: Gerade im Beteiligungsmanagement war es am Anfang herausfordernd, überhaupt einmal einen groben Überblick über die RCG und die Tochtergesellschaften zu bekommen. Wenn dann im Jour fixe viele Abkürzungen fallen, muss man erst einmal mitkommen. Mittlerweile habe ich aber einen guten Einblick bekommen. Es ist spannend zu sehen, wie die Abläufe funktionieren und wie die Menschen zusammenarbeiten.

Laura: Ich fand schon den Begriff „Jour fixe“ irgendwie cool. Wenn man sagen kann: „Ich habe jetzt meinen Jour fixe“, fühlt man sich gleich so erwachsen. Besonders spannend fand ich außerdem zu beobachten, wie im Team miteinander gearbeitet wird. Obwohl es ein großer Konzern ist, habe ich erlebt, dass alle auf Augenhöhe miteinander umgehen. Das ist total angenehm. 

Gab es einen echten „Wow, da lerne ich gerade richtig viel“-Moment?

Laura: Mein Highlight war das letzte Meeting, wo wir einen Marketing-Schwerpunkt für Herbst besprochen haben. Da habe ich wirklich gedacht: Wow, ich lerne gerade so viel. Plötzlich sind viele Marketingbegriffe gefallen, die ich aus der Uni schon kannte, und gleichzeitig konnte ich sehr viel Neues dazulernen. Ich habe mir richtig viel notiert. Besonders spannend ist es, mit Kolleg:innen zusammenzuarbeiten, die unglaublich viel Wissen mitbringen – da kann man sehr viel mitnehmen.

Konstantin: Bei mir war es eine Kartellrechtsschulung. Das Rechtsgebiet interessiert mich sehr, und danach habe ich mich noch mit dem Kollegen ausgetauscht, der die Schulung geleitet hat. Man merkt einfach, wenn Menschen für ein Thema brennen und sich richtig gut auskennen. Das hat mir sehr gefallen. Generell finde ich es spannend, in unterschiedliche Aufgaben hineinzuschauen und dadurch einen guten Überblick zu bekommen.

Was sollte man als Praktikant:in bei der RCG unbedingt wissen?

Laura: Am Anfang so viel wie möglich aufschreiben und ein bisschen wie ein Schwamm sein: einfach alles aufsaugen. Es sind zunächst viele neue Informationen, Begriffe und Abläufe. Aber nach ein, zwei Wochen merkt man, dass vieles schon leichter wird.

Konstantin: Auf jeden Fall mit den Kolleg:innen Mittagessen gehen. Wenn man die Menschen auch persönlich kennenlernt, findet man schnell Anschluss. Dann redet man über die Arbeit, aber genauso über private Dinge. Bei uns in der Rechtsabteilung gehen wir meistens gemeinsam essen – das ist sehr familiär. 

Und vielleicht bist du als Nächstes dran? 

Marketing, Legal, Strategie, Sales, Innovation oder Performance Management: Bei der RCG gibt es viele Möglichkeiten, den Güterverkehr aus einer Perspektive kennenzulernen, an die man vielleicht nicht als Erstes denkt.

Du möchtest selbst Praxiserfahrung sammeln und RCG-Luft schnuppern? Dann schau regelmäßig auf unserer ÖBB-Karriereseite vorbei. Dort findest du unsere aktuell ausgeschriebenen Praktikumsstellen – vielleicht sitzt du beim nächsten Interview ja auf Lauras oder Konstantins Platz.