Weststrecke in Österreich beeinträchtigt
Seit dem Abend des 16. Juli ist der Bahnverkehr zwischen Linz und St. Valentin erheblich eingeschränkt. Ursache sind ein Oberleitungsschaden im Bereich Asten/St. Florian und eine damit einhergehende Beschädigung des Stellwerks.
Der Betrieb ist derzeit nur im Notfahrprogramm möglich, einzelne Streckenabschnitte bleiben gesperrt. Besonders im Güterverkehr stehen dadurch nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung. Die ÖBB-Infrastruktur arbeitet an der Störungsbehebung, eine vollständige Entspannung ist derzeit noch nicht absehbar.
Engpässe auf deutschen Hauptkorridoren
Auch im deutschen Schienennetz sind wichtige Verbindungen nur eingeschränkt verfügbar. Neben der Korridorsanierung Passau–Nürnberg ist die rechte Rheinstrecke zwischen Wiesbaden und Köln gesperrt. Nach aktuellem Stand dauern beide Einschränkungen bis Mitte Dezember an. Zusätzliche Baumaßnahmen im Raum Fulda erschweren den Verkehr in den kommenden zwei Wochen. Auch die Alternativstrecke Hanau–Gießen ist bis auf Weiteres gesperrt.
Auswirkungen auf Transporte
Aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten kann es zu Verzögerungen, Rückstaus und Anpassungen kommen. Einzelne Transporte können derzeit nicht planmäßig abgewickelt werden. Alternative Verbindungen und Umleitungen werden laufend geprüft, sind jedoch nicht in allen Fällen möglich.
Taskforce arbeitet mit Hochdruck an Lösungen
Die RCG Taskforce überwacht die betroffenen Verkehre engmaschig und steht in engem Austausch mit den Infrastrukturbetreibern. Verfügbare Kapazitäten werden bestmöglich genutzt. Zusätzlich werden großräumige Umleitungskonzepte erarbeitet, um Transporte schnellstmöglich weiterzubefördern.
Für weitergehende Informationen steht Ihnen Ihre RCG Ansprechperson jederzeit zur Verfügung.
17.07.2026
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