Befesa ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich Recycling und Umweltdienstleistungen. Das Unternehmen verwertet industrielle Reststoffe aus der Stahl- und Aluminiumindustrie und gewinnt daraus wertvolle Materialien zurück. Ein Beispiel dafür ist Salzschlacke, die bei der Aluminiumproduktion entsteht und in Deutschland weiterverarbeitet wird.
End-to-end – von Schweden nach Deutschland
Los geht die Transportkette in Älmhult in Südschweden: Am IKEA-Terminal werden die MOBILER-Container für die Beladung bereitgestellt. Danach werden sie bei Stena Aluminium mit Salzschlacke beladen und anschließend im Einzelwagenverkehr nach Deutschland transportiert. Ein Teil der Menge – bis zu 4.000 Tonnen jährlich – läuft über das Maxi Terminal Hamm weiter nach Lünen. Dort werden die Container umgeschlagen und anschließend zu Befesa in Lünen gebracht. Die Hauptmenge von bis zu 11.000 Tonnen pro Jahr geht nach Hannover zur Befesa Salzschlacke GmbH. Dort erfolgt der Umschlag mit MOBILER-Lkw; die Entladestelle liegt nur rund 370 Meter entfernt.
Rundlauf statt Leerfahrt
Die Logistik endet nicht mit der Anlieferung. Rund ein Drittel der MOBILER-Container wird mit RESAL-Salz wiederbeladen und zurückgeführt. So werden Rückläufe sinnvoll genutzt und Leerfahrten reduziert. Für die Transporte kommen MOBILER-Tragwagen und MOBILER-Halftainer zum Einsatz. Sie ermöglichen den flexiblen Wechsel zwischen Schiene und Straße – auch dort, wo kein klassisches Anschlussgleis direkt am Standort vorhanden ist.
Weniger Lkw auf der Straße
Das End-to-end-Paket für Befesa wird zu 90 Prozent von der RCG abgewickelt – vom Bahntransport im Einzelwagennetzwerk bis zur Bereitstellung des MOBILER-Equipments. Durch die Verlagerung auf die Schiene werden jährlich rund 600 Lkw-Fahrten für Salzschlacke und weitere 240 Lkw-Fahrten für RESAL-Salz ersetzt. Damit zeigt die Zusammenarbeit mit Befesa, wie industrielle Kreislauflogistik effizient und nachhaltiger organisiert werden kann.
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30.06.2026
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