Im Zuge der Revitalisierung hat die RCG den Containerterminal gezielt erweitert, um bestehende Engpässe zu beseitigen. Konkret wurde die Fläche um rund 17.100 m² auf insgesamt etwa 36.000 m² nahezu verdoppelt. Darüber hinaus ermöglichen zusätzliche Manipulationsflächen, verbesserte Gleisanbindungen und moderne Umschlagtechnik eine effizientere Abfertigung sowie eine höhere Zugfrequenz. Mit einer Erhöhung der Kapazität von 1.300 auf 3.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) steigt zugleich die Flexibilität für Kunden im Kombinierten Verkehr.
Von links nach rechts: Vladimír Martínek (Bürgermeister von Horní Moštěnice), Vladimír Lichnovský (Erster stv. Gouverneur der Region Olomouc), Petr Vrána (Bürgermeister von Přerov), Lukáš Bernard (Geschäftsführer, RCO - CSKD), Christoph Grasl (Vorstand RCG), Rafi Papo (Leiter BU Intermodal, RCG) und Michal Friedlaender (Werksleiter, EUROVIA CZ a.s.).
Přerov als zentraler Logistik-Hub
Der modernisierte Terminal sorgt für schnellere und zuverlässigere Abläufe sowie deutlich höhere Umschlagskapazitäten für Container und Sattelauflieger. Damit wird die Position von Přerov als Distributionszentrum in Mittelmähren und als Knotenpunkt im internationalen Netzwerk weiter gestärkt. Darüber hinaus sind zusätzliche Verbindungen zu den Häfen Koper und Rijeka geplant sowie eine stärkere Einbindung in intermodale und euroasiatische Verkehre vorgesehen.
Stärkung der klimafreundlichen Schiene
Mit dem Ausbau treibt die RCG die Verkehrsverlagerung weiter voran. Mehr Angebote im Kombinierten Verkehr reduzieren CO₂-Emissionen und entlasten die Straßeninfrastruktur. Der modernisierte Terminal stärkt damit die Rolle der Schiene als nachhaltige und zukunftsfähige Logistiklösung in Europa.
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15.06.2026
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