EU-Projekt BRIDGE für digitalen Güterverkehr

Das durch die Connecting Europe Facility kofinanzierte Projekt BRIDGE verfolgt das Ziel, die Digitalisierung des intermodalen Güterverkehrs in Europa weiter voranzutreiben und den Datenaustausch zwischen den Beteiligten der Transportkette zu verbessern.

Güterzug mit Containern fährt durch grüne Landschaft mit Feldern und Bergen im Hintergrund

BRIDGE steht für “Boosting a Resilient and sustainable door-to-door Intermodal freight transport digital Data sharing Ecosystem”. Das Projekt bringt 20 Partner aus dem europäischen intermodalen Güterverkehr zusammen und läuft über 36 Monate von Oktober 2025 bis September 2028. Das Gesamtbudget beträgt fünf Millionen Euro bei einer Förderquote von 50 Prozent. 

Einheitliche Standards entlang der Transportkette 

Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Ziele: nahtloser Datenaustausch und Prozessintegration zwischen intermodalen Stakeholdern, Harmonisierung und Standardisierung von Datenaustauschsystemen sowie durchgängige Dateninteroperabilität entlang der Door-to-Door-Transportkette.

Mehr Effizienz und Transparenz im Güterverkehr 

Durch verbesserte Interoperabilität sollen intermodale Transportleistungen effizienter, verlässlicher und attraktiver für Kunden wie Logistikdienstleister und Verlader werden. Gleichzeitig stärkt BRIDGE die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Schienengüterverkehrs und unterstützt die Umsetzung digitaler Standards im intermodalen Umfeld.

RCG bringt intermodale und digitale Expertise ein 

Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) bringt ihre Expertise im intermodalen Schienengüterverkehr sowie in digitalen Prozessen in das Projekt ein. Damit leistet die RCG einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung eines europaweit vernetzten, standardisierten und zukunftsfähigen Datenaustauschs im Güterverkehr.

BRIDGE wird durch die Connecting Europe Facility der Europäischen Union kofinanziert. 

09.06.2026