Neue Automotive-Route ab Rijeka

Der Hafen Rijeka nimmt eine neue Rolle bei Fahrzeugimporten aus Asien ein. Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) sichert den Hinterlandverkehr und setzt dabei auf Eigentraktion und eigene Autotransportwagen.

ÖBB-Güterzug mit Autotransportwagen der Rail Cargo Group auf Bahngleisen.

Für Automotive-Verkehre nach Zentral- und Südosteuropa ergeben sich über Rijeka neue Transportmöglichkeiten. Seit August laufen dort RoRo-Schiffe (Roll-on/Roll-off-Schiffe) aus Asien ein, die speziell für den Transport rollender Ladungen wie E-Autos eingesetzt werden. Damit nimmt ein neuer Güterstrom für Fahrzeugimporte vor allem zwischen China, Rijeka und den europäischen Zielmärkten konkrete Gestalt an. Nach der Ankunft im Hafen müssen die Fahrzeuge per Bahn oder auf der Straße weiter ins europäische Hinterland transportiert werden. 

RCG sichert den Hinterlandverkehr 

Die RCG positioniert sich frühzeitig auf dem neuen Korridor und übernimmt damit einen wichtigen Teil der Weitertransporte ab Rijeka. Die Autotransporte werden mit maßgeschneiderten Zuglösungen, eigenen Lokomotiven und eigenen Autotransportwagen abgewickelt. Gerade bei wachsenden Güterströmen und neuen Eingangsrouten nach Europa spielt ein leistungsfähiger Hinterlandverkehr auf der Schiene eine entscheidende Rolle, um große Mengen effizient zu den Zielmärkten zu bringen.

Rijeka als wichtige Drehscheibe  

Mit neuen Güterströmen für die Automobilindustrie baut der Hafen seine Rolle als Tor zu Zentral- und Südosteuropa weiter aus. Für die RCG ist Rijeka bereits heute ein wichtiger Knotenpunkt an der nördlichen Adria. TransFER Verbindungen nach Budapest und Belgrad binden den Hafen direkt an das RCG Netzwerk an. 

16.09.2026