Der Grenzübergang Kelebia in Südungarn ist einer der wichtigsten Bahnübergänge zwischen Ungarn und Serbien und zentral für Schienengüterverkehre zwischen Budapest, dem Balkan und Südosteuropa. Nach einer mehrjährigen Modernisierung der Strecke Budapest–Kelebia–Belgrad ist die direkte Verbindung seit Ende Februar wieder für den Güterverkehr geöffnet. Seither können Güterzüge wieder über den ungarisch-serbischen Grenzübergang Kelebia/Subotica verkehren – statt wie während der Bauphase über die Ausweichroute via Röszke/Horgoš. Damit entfallen bisherige Einschränkungen wie limitierte Kapazitäten und Wartezeiten an der Grenze.
Gebündelte Wagenladungen über Budapest
Die RCG verbindet mit dem TransFER Budapest–Balkans westeuropäische Wirtschaftszentren mit Süd- und Südosteuropa. Am Verschiebebahnhof Budapest-Ferencváros werden Einzelwagensendungen und Wagengruppen aus Nord-, West- und Zentraleuropa zusammengestellt und zu Ganzzügen gebündelt. Von dort geht es weiter zu verschiedenen Destinationen in Griechenland, Bulgarien, Nord-Mazedonien, Serbien und der Türkei. Insbesondere Transporte nach Griechenland profitieren von der direkten Streckenführung: Die Güterzüge sind rund drei bis vier Tage schneller unterwegs und erreichen ihr Ziel nun in etwa fünf bis sechs Tagen – das entspricht einer Verkürzung der Transportzeit um fast 40 %.
Einfachere Abläufe, verlässlichere Verkehre
Mit der Rückkehr zum regulären Grenzübergang Kelebia/Subotica vereinfachen sich die Abläufe spürbar: Umleitungen, der Einsatz zusätzlicher Dieselloks an der Grenze sowie Wartezeiten entfallen. Das sorgt für stabilere Laufzeiten und eine höhere Zuverlässigkeit. Mit dem TransFER Budapest–Balkans kann die RCG dadurch wieder besser planbare Verbindungen für Wagenladungen nach Südosteuropa anbieten – einschließlich Vor- und Nachlauf sowie speditioneller Zusatzleistungen wie Umschlagsmöglichkeiten, Lagerlogistik und Zollservice.
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24.06.2026
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